Tuchscherers Werkstatt

Die Werkstatt von Louis Tuchscherer in der Hauboldstraße

Hauboldstrasse 21, Aufnahmedatum um 1930, Quelle: S. Pflugbeil

Hauboldstrasse 21, Straßenansicht, Werkstatt von Louis Tuchscherer, Aufnahmedatum um 1930, Quelle: S. Pflugbeil

Die Werkstatt von Louis Tuchscherer befand sich in Chemnitz in der Hauboldstraße 21. Wie uns ein Urenkel von seinem Bruder Eduard, der dort ebenfalls seine Werkstatt betrieben hatte,  erklärte Befand sie die Werkstatt im hinteren Bereich des Gebäudes in einem Anbau. Die Fotos seiner Fahrzeuge sind alle dort vor der Werkstatt entstanden, auf Ihnen erkennt man das damalige aussehen der Werkstattgebäude. Leider existieren die Gebäude nicht mit nachdem sie schon lange nicht mehr zu betreten waren wurden sie vor vielen Jahren abgerissen und das Grundstück dort „renaturiert“. Noch heute wohnen Nachfahren von Louis und Eduard Tuchscherer in der Hauboldstraße 21.

Die Ausstattung der Werkstatt wird von seiner Tochter Margarete in einem Brief wie folgt beschrieben:
Aus einem Maschinenhaus mit einem Gasmotor wurden mittels Transmission folgende Maschinen betrieben: eine Stanze, zwei Schleifsteine, eine Drehbank, eine Hobelbank, eine Scheuertrommel und mehrere Bohrmaschinen.

Ferner waren in der Werkstatt vorhanden:
Eine Schmiede, fünf Werkbänke, ein Härteofen und eine Dynamomaschine mit der elektrische Akkus aufgeladen wurden.

Ein solcher Maschinenpark zu damaligen Zeit zeugt davon, das dort vieles erschaffen wurde.
Die Ausstattung der Werkstatt zeigt, dass es praktisch möglich war dort die benötigten Sachen zum Bau seiner beiden Motorwagen selber herzustellen. Oder die evtl. georderten Komponenten, Motoren und andere Bauteile zu einem Motorwagen zusammen zu bauen.